Tag 29 – Von Lone Pine nach Las Vegas

Von Lone Pine nach Las Vegas
Strecke:
465 km

Nachdem uns gestern der Sonnenuntergang zuvor gekommen war, fuhren wir heute Morgen zur, nur 5 Meilen von Lone Pine entfernten Alabama Hills Recreation Area, wo man nach einer Fahrt über eine Sandpiste den Mobius Arch bewundern kann. Die Alabama Hills sind seit den 1920ern Drehort zahlreicher Filme gewesen, darunter viele Western aber auch neuere Produktionen wie Gladiator.

Wir setzten unseren Weg fort, der uns heute durch das Death Valley nach Las Vegas führen sollte. Auf unserem Weg lagen zunächst die Stovepipe Wells, eine Dünenlandschaft, die sich etwa 30 m über das eigentlich recht flache Death Valley erhebt. Weiterlesen »

Tag 28 – Von Tulare nach Lone Pine

Von Three Rivers nach Lone Pine
Strecke:
360 km

Zur Abwechslung war heute, bis auf die Fahrt nach Lone Pine, einem kleinen Ort zwischen der Sierra Nevada und dem Death Valley, nichts geplant, sodass wir etwas Zeit zum relaxen hatten. Gegen Mittag und nach einem reichhaltigen amerikanischen Frühstück fuhren wir wieder um die Sierra Nevada in Richtung Osten. Um nicht die gleiche Strecke zu nehmen, die wir schon auf unserem ungeplanten Umweg genommen hatten, entschieden wir uns für einen kleinen Umweg über den Lake Isabella um dann wieder südlich von Indian Wells auf den Freeway zu treffen. Weiterlesen »

Tag 27 – Von Fresno nach Tulare

Von Fresno nach Tulare
Strecke:
432 km

Unser Tag begann, noch bevor der letzte wirklich beendet war. Als wir gestern kurzerhand in Fresno abstiegen, gingen wir von der Annahme aus: Motel 6 ist Motel 6. Doch weit gefehlt: Schon als wir uns auf den Weg in ein Restaurant machten, fielen uns die überdurchschnittlich vielen Nutten und Obdachlosen auf, die in der Gegend herumlungerten. Auch der Polizeiwagen, der alle 30 Minuten sehr langsam durch die Straße fuhr, hätte uns eigentlich eine Warnung sein sollen. Gegen 00:10 Uhr fuhren dann drei Streifenwagen mit Blaulicht und Sirene auf dem Parkplatz unseres Hotels vor, sechs Polizisten stiegen mit vorgehaltenen Waffen aus und zogen drei Personen, wie in einem Hollywood-Film, aus einem geparkten Fahrzeug. Auch wenn das dargebotene Theaterstück, nicht nur für die Festgenommenen sehr fesselnd war, überprüften wir nocheinmal den Sicherheitsriegel an der Tür und gingen dann schlafen. Am morgen, als wir aufbrachen, durchsuchten gerade Polizisten mit einem Diensthund das Gelände. Weiterlesen »

Tag 26 – Von Mammoth Lakes nach Fresno

Tag 26 - Von Mammoth Lakes nach Fresno
Strecke:
878 km

Voller Tatendrang begannen wir um 7:30 Uhr unseren Tag in Mammoth Lakes, um in den Yosemite Nationalpark zu fahren. Nachdem wir ja gestern gezwungen gewesen waren, eine halbe Stunde weiter südlich, zu nächtigen, wollten wir die verlorene Zeit gut machen und verzichteten auf den eigentlich wohlverdienten Schlaf. Als wir nun zu unserem kleinen roten Cabrio kamen, wurden wir dort von einer hübschen Eisschicht überrascht; das Thermometer zeigte -4 °C. Einen fehlenden Eiskratzer und 20 Minuten Motorwärme später brachen wir auf in Richtung Tioga Pass auf, um die Sierra Nevada wieder nach Westen zu durchqueren. Dort angekommen erwartete uns eine Schranke mit der Aufschrift „Road closed“. Auch der Sonora Pass, über den wir gestern kamen, war gesperrt. Offensichtlich hatte der Regen und der Schnee die Pässe unpassierbar gemacht. Zu allem Überfluss konnte uns nicht einmal ein Ranger vom NPS sagen, wann oder ob die Straße heute wieder benutzbar ist. Weiterlesen »

Tag 25 – Von San Francisco nach Mammoth Lakes

25-SanFrancisco-LeeVining
Strecke:
515 km

In der irrigen Annahme, die 20 °C in San Francisco seien nicht mehr zu unterbieten, brachen wir am Morgen in San Bruno auf, um uns auf dem Weg nach Bodie zu machen. Um dort hin zu gelangen, nahmen wir wieder einmal die malerische Route über den Sonora Pass, den mit 2.933 m zweithöchsten Pass der Sierra Nevada. Je näher wir dem Pass kamen, sank die Temparatur und erreichte am höchsten Punkt kühle 2 °C. Als Gegenleistung bot sich uns ein wunderschönes schneebedecktes Bergpanorama. Nach weiteren 90 Minuten erreichten wir Bodie.

Bodie wurde 1876 gegründet, als man dort auf ein reichhaltiges Goldvorkommen gestoßen war. Die Bevölkerung wuchs rasant an und erreichte nur vier Jahre später ihren Höhepunkt mit etwa 10.000 Einwohnern. Als 1880 die Mine kaum noch Profit abwarf und schloss, zogen die Menschen weiter und schon 1890 lebten nur noch 500 Einwohner dort. Die heutige Geisterstadt wird vom California Department of Parks and Recreation betrieben, dessen Mitarbeiter in einigen der alten Gebäude sogar wohnen. Der Eintritt kostet $7 p.P. und lohnt sich allemal mehr als der Eintritt nach Calico. Weiterlesen »